Wärmebehandlung - Lampen und Strahler

Ist eine nachzuarbeitende Stelle entsprechend neu belegt worden, muss sie mit der notwendige Wärme beaufschlagt werden, um die gewünschte Strukturfestigkeit zu erreichen. Dazu sind je nach verwendetem Material unterschiedliche Temperaturen, ggf. auch Temperaturrampen möglichst exakt einzuhalten. Herkömmliche Verfahren wie Wärmelampen und Heizstrahler haben folgende prinzipiellen Nachteile: starke Abhängigkeit von der Umgebung: Zugluft kann z.B. zu extrem abweichenden Temperaturen führen, so dass der Vorgang abgebrochen und u.U. die Reparatur wiederholt werden muss hoher Einrichtungsaufwand: die Nacharbeitsstelle muss aufwändig gegen externe Einflüsse geschützt werden, z.B. mit leichten Verkleidungen schlechte, inhomogene Temperaturverteilung: da normalerweise mehr als ein Strahler gleichzeitig eingesetzt werden muss, um auch eine kleine Fläche zu erwärmen, kommt es zu Interferenzen der einzelnen Strahler, die zu wärmeren und kälteren Bereichen führen schwierige Regelung: auf Grund der relativ unterschiedlichen Temperaturen ist eine genaue Regelung nur bedingt möglich Geringe Flexibilität: unebene Konturen oder gar hochstehende Bauteile lassen sich annähernd nicht ohne das Risiko der Bauteilüberhitzung erwärmen Häufig werden auch Heizmatten eingesetzt, die neben günstigen Preisen und einem einfachen Handling folgende Nachteile aufweisen: je nach Matten relativ schlechte Temperaturverteilung es ist nur eine bedingte Anpassung an konkave oder konvexe Bauteilformen möglich, kleinere Radien oder gar Winkel sind nicht in der erforderlichen Genauigkeit zu erwärmen
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